Mittwoch, 21. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!


------------------------------------------------------------


Dies wird mein letzter Post vor Weihnachten. Darum wünsche ich jedem der dies hier liest eine schöne Weihnachtszeit! Ich hoffe ihr genießt sie.


Nach dein Feiertagen gibt's dann wieder neue Beiträge von mir.





Bis dahin: Frohe Weihnachten! Viele Kekse Essen und die Zeit genießen :D


euer Genesis

Dienstag, 20. Dezember 2011

Meine Otaku Welt




Bald ist Weihnachten. Gerade einmal vier Tage dauert es noch bis heilig Abend und meine Geschenke sind bereit verpackt zu werden :)

Zur Feier des Tages wollte ich allen Lesern einen kleinen Einblick in meine Sammlung bieten.






Mein Regal vollgepackt mit DVDs, Spielen, Mangas und mehr :D
Oben Figuren. Gefolgt von DVDs und BluRays auf der linken. Und Wii-Spielen und Bücher auf der rechten Seite.
Darunter befinden sich meine Mangas.
In der vorletzten Reihe sind meine PS3, DS und 3DS, sowie meine PSP-Spiele aufgestellt.
Ganz unten ist noch Platz für all den Rest an Collector's Editions und hinter der Animus Edition befindet sich ein sehr großer Stapel an GamPro Ausgaben :)











Inzwischen habe ich eine beachtliche Sammlung von über 60 Spielen und ebensovielen Mangas. Darunter die konplette Black Edition von Death Note. Alle bisher erschienenen Bänder von Neon Genesis Evangelion, Fairy Tail, Spice and Wolf und Monster Hunter Orage, sowie sehr viele Bänder von Naruto und One Piece.
 Mein Figuren.
Hier seht ihr auf der linken Seite den Krieger des Lichts, Sephiroth und Tidus aus Dissidia.
Eine Seraphim die ich aus der Collector's Edition von Sacred 2 habe (für 20€ konnte ich nicht widerstehen Gamestop ;))
Rob Lucci aus One Piece.
Und eine besonders schöne Figur von Rei Ayanami aus NGE.
In der Mitte seht ihr die Collector's Edition von Arkham City mit der genialen Kotobukiya Batman Statue.



Auf der rechten Seite gesellen sich noch Cloud, Squall und Zidane aus Dissidia hinzu.
Dahinter eine Isaac Clarke Actionfigur die sogar leuchtet ;)
Ein Bild aus der Collector's Edition von Naruto Ultimate Ninja Storm 2.
Und zum Schluss noch eine Figur von Naruto im Sennin-Modus und der rote Shanks aus One Piece.
In der Mitte natürlich wieder der dunkle Ritter ;)





Ich hoffe euch hat der kleine Einblick gefallen und vielleicht gebt ihr ja das eine oder andere Kommentar zu meiner Sammlung.

In diesem Sinn: Macht euch nicht mehr zuviel Stress in den letzten Tagen vor dem Fest und genießt die "stille Zeit".



Bis bald
-euer Genesis

Montag, 19. Dezember 2011

Das Jahr geht zu Ende...

...und der Weihnachtsurlaub liegt vor mir :D Noch bis Mittwoch bin ich bei der Arbeit, aber dann kann ich endlich anfangen meinen Spieleberg ab zu arbeiten^^ Obwohl ich mir vorgenommen habe nicht mehrere Spiele zugleich zu kaufen, habe ich dank Aktionen, niedrigen Preisen und limitierten Colloctor's Editions gleich mehrmals zugeschlagen und diese Games warten nun daheim auf mich. Jetzt ist nur noch eine Frage offen:


Welche Spiele zuerst zocken?!

-Battlefield 3 (Kampagne; Multiplayer schon reichlich gezockt)
-The Legend of Zelda: Skyward Sword Collectors Edition
-The Elder Scrolls V: Skyrim
-Tomb Raider: Underworld (für 5 € konnte ich einfach nicht anders ;))
-Assassin's Creed


Zudem kommen noch Spiele die ich mir vorraussichtlich nach Weihnachten noch kaufen werde:

-Deus Ex: Human Revolution
-Professor Layton und der Ruf des Phantoms
-Xenoblade Chronicles





Wie schon mein werter Bloggerkollege Spontanbesorger feststellen musste: So viele Spiele und nur so wenig Zeit ;)


Bis bald
-euer Genesis

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Trophies, Achievements oder Gamerscore – die Wahl der Qual?


Sie sind überall und kein Konsolenspieler kann sich ihnen heutzutage entziehen. Die Rede ist von den Trophäen, Erfolgen, oder wie auch immer sie sonst noch heißen. Für jede „besondere“ Sache die man in einem Videospiel erledigt bekommt man etwas. Grundsätzlich eine interessante Idee. Doch das ganze System hat zumindest meiner Meinung nach auch Schattenseiten.





Ich streife durchs virtuelle Florenz und husche über die Dächer. Im Laufwerk meiner Playstation 3 rotiert Assassin’s Creed 2 und in meiner Hand halte ich den Dual Shock 3 Controller. Plötzlich und ohne Vorwarnung reisst mich ein klirrendes Geräusch aus meiner Illusion. *Bling* Sie haben eine Trophäe verdient. Super! Gerade habe ich eine bronzene Trophäe für das verstecken einer Leiche in einem Heuhaufen bekommen. Sie ist zwar nicht die Erste, aber auch noch lange nicht die Letzte. In jedem Spiel, egal ob auf Playstation 3 oder Xbox 360 erhält man für solche und ähnliche Aktionen Trophäen und Gamerscore. Diese kann man dann online mit seinen Freunden vergleichen. Klingt cool. Und das ist es auch. Doch leider verleiten diese Achievements viele Spieler dazu nur mehr für diese Auszeichnungen zu spielen. Das Spiel an sich wird zur Nebensache und wichtig ist nur noch – Sorry für die Ausdrucksweise – der virtuelle Schwanzvergleich. Ich gebe zu auch ich liebe es Trophäen zu jagen. Doch für mich steht das Spiel selbst immer noch im Vordergrund und ich würde mir nie ein Spiel kaufen nur weil man dort leicht die Platin-Trophäe bekommen kann. Viel lieber genieße ich es in die virtuelle Welt ein zu tauchen.

Zusätzlich zu diesem Argument das eindeutig gegen das System spricht kommt noch die Tatsache, dass manche Entwickler dank der Trophäen und Erfolge einfach nicht mehr nach denken müssen wie man den Spieler belohnen kann. Ich erkläre mal kurz was ich meine: Früher bekam ich bei Final Fantasy ein spezielles Item und sah eine besondere Cutscene wenn ich einen mächtigen Nebenboss besiegt habe. Heute kriege ich vielleicht auch noch ein nettes Item, doch im Vordergrund steht die Trophäe. Immer mehr Entwickler vergessen diese Ingame-Gimmicks und belohnen die Spieler stattdessen lieber mit Trophäen und GC. Sicherlich gibt es auch genug Beispiele die meine Feststellung widerlegen. Doch leugnen kann man diese Entwicklung nicht.





Trophäen und Gamerscore sind seit dieser Konsolen-Generation nicht mehr weg zu denken und kein Konsolen-Hersteller würde sich viele Freunde machen, wenn er dieses System aufgeben würde. Früher gab es keine solchen Dinge. Auf PsOne und Co haben wir unsere eigenen Erfolge erdacht. Ich erinnere mich noch wie ich mit meinen Freunden in der Schule über die neuesten Errungenschaften bei Final Fantasy, Pokemon und Need for Speed geredet habe.


Es liegt also an uns Spielern selbst ob wir wieder mehr Wert aufs Spiel, als auf die Erfolge legen. Gegen ein paar Stunden Trophäenjagd ist wirklich nichts ein zu wenden. Das mache ich selbst auch gern. Wenn dann aber der Spielspaß auf der Strecke bleibt sollte man sich wirklich fragen warum man Videospiele eigentlich spielt.



Wie sieht es bei euch aus? Sammelt ihr gerne Trophäen, Gamerscore und Co? Oder kratzt euch die Punktejagd kein bisschen?

Bis bald
-euer Genesis

Dienstag, 13. Dezember 2011

In Time – Deine Zeit läuft ab (Kino)





Zeit ist Geld




In einer Welt in der Menschen von ihrer Sterblichkeit befreit sind und aufhören mit 25 zu altern ist Zeit die neue Währung. Jedem Menschen bleibt ein Jahr und jede zusätzliche Sekunde muss erst verdient werden. Dass dieses System die Reichen noch mehr bevorzugt als jemals zuvor lernen die Menschen im Ghetto jeden Tag aufs Neue. Denn während einige wenige hunderte und tausende von Jahre haben, leben die Armen von einem Tag zum nächsten.


In dieser Welt lebt Will Salas (Justin Timberlake) mit seiner Mutter. Eines Tages fällt ihm in einer Bar ein Mann auf, der über hundert Jahre auf der Uhr hat. Da wie gesagt die neue Währung die Zeit ist, spendiert er eine Runde um die Nächste. Was nicht lange unbemerkt bleibt. Will und sein bester Freund Borel (Johnny Galecki) werden Zeuge wie zwielichtige Gangster dem Mann die Zeit stehlen wollen. Gerade noch rechtzeitig gelingt es Will jedoch dem Mann zu helfen und sie suchen Schutz in einem Versteck. Es stellt sich heraus, dass der Mann schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Will hingegen ist gerade einmal 28. Was den unbekannten dazu verleitet ihm seine übrige Zeit zu geben. Will beschließt das System zu bekämpfen und begibt sich ins Zentrum des Reichtums. Von dort aus beginnt für ihn zusammen mit der Erbin des Weis Bankenkonzerns (Amanda Seyfried) eine an Bonnie und Clyde erinnernde Gangster-Geschichte mit Verfolgungsjagden und allem drum und dran. Auf der Gegenseite stehen die sogenannten Timekeepers. Eine Art Polizei die die Verteilung der Zeit im Auge behält.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir der Film sehr gut gefallen hat. Die Story und das Szenario waren wirklich sehr interessant und die Besetzung mehr als zufriedenstellend. Vor allem Justin Timberlake und Cillian Murphy lieferten sehr gute Arbeit bei dem Film. Leider verschenkt In Time auch jede Menge Potential. Denn aus der ganzen Sache mit Zeit als Währung und dem Konflikt zwischen Arm und Reich hätte man viel mehr machen können. Auch der Soundtrack war zwar passend, doch sonst eher unauffällig. Zurück bleibt ein sehr guter Film mit einer tollen Idee und guter Besetzung sowie leichtem Tiefgang. Schade trotzdem, dass man aus dem Spiel mit Moral und Gerechtigkeit nicht mehr angestellt hat. Denn im Prinzip ist das im Film verwendete System mit Zeit als Währung nur eine Dramaturgisierung unserer Welt. Denn während die reichen immer reicher werden und sich um nichts sorgen müssen kämpfen viele täglich ums Überleben. Bei In Time zieht die Armut einfach direktere Konsequenzen mit sich. Denn wer keine Zeit mehr hat stirbt.





Wertung: 87%

In diesem Sinne: Carpe Diem – Nutze den Tag. Der Film ist sehenswert. Bis bald.
-euer Genesis

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Wenn Spiele mehr sind als bloße Unterhaltung…


Schon lange sind Videospiele nicht mehr nur simple Abläufe in denen man kleine Punkte frisst oder Blöcke in einer Reihe ordnet. Heutige Spiele kann man mehr mit Filmen vergleichen. Wobei ich persönlich finde, dass Videospiele alleine durch ihre Geschichten interessanter sind als die meisten Filme. Denn während im Kino immer wieder dieselben 0815-Stories gezeigt werden (Ausnahmen mal aussen vor) gibt es in den virtuellen Welten dargestellt von unseren Konsolen inzwischen tiefgehende Geschichten die ganze Universen erschaffen in denen man am liebsten versinken möchte. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass ein Film klarerweise 100% linear ist, Spiele aber immer ein „Mittendrin-Gefühl“ bieten. Mal mit mehr Entscheidungsfreiheiten. Mal mit wenigeren.


Ich erinnere mich noch genau an das erste Spiel überhaupt, das mich so in seine Welt gezogen hat wie nichts zuvor. Und zwar war das Final Fantasy IX auf der PS One. Noch nie zuvor habe ich etwas erlebt, das so viel Geschichte und so viel Emotionen in sich trägt wie die Abenteuer mit Zidane und Co. Lachen, mitfühlen, weinen. Ich war nicht gefasst darauf wie sehr einen Videospiele in ihren Bann ziehen können, denn mit der Zeit lernte ich die Charaktere kennen und am liebsten wäre ich zusammen mit ihnen auf Reisen gegangen.




Seit jenem Zeitpunkt lernte ich Videospiele mehr zu schätzen als je zuvor. Über die Jahre hinweg bis heute gab es immer wieder Spiele die mich auf verschiedenen Ebenen in ihren Bann zogen. Egal ob das durch eine spannende Welt geschaffen wurde die man am liebsten selbst entdecken würde (Fallout 3), oder eine Geschichte die so ergreifend war, dass ich heute noch heulen könnte wenn ich nur die Hintergrundmusik höre (Crisis Core: Final Fantasy VII). Auch Assassin’s Creed gibt mir dieses Gefühl einer intakten Welt in die man eintauchen könnte. Alleine wenn man mal darüber nach denkt wie viel Arbeit und Herzblut in vielen Spielen stecken finde ich es nur gerecht den Entwicklern für ihre Werke zu danken.


Für mich sind Videospiele seit Langem mehr als bloße Unterhaltung und ich bin immer wieder auf der Suche nach Titeln wie Heavy Rain, Metal Gear Solid 4 oder Final Fantasy X die durch ihre Geschichte und ihre Inszenierung besser sind als 90% aller Filme die ich kenne.


Ich hoffe, dass es noch viele solcher grandiosen Titel in die Laufwerke meiner Konsolen schaffen werden und ich genieße es meine Erfahrungen mit meinem Freunden zu teilen. Denn jemandem eine solche Erfahrung zu ermöglichen ist für mich beinahe genau so genial wie sie selbst zu erleben.


In diesem Sinne. Bis bald.
-Genesis

Montag, 5. Dezember 2011

Der Spaß am Schreiben - Naruto 20XX

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, dass mir im letzten Jahr sehr wichtig geworden ist. Ich habe schon immer gern Geschichten geschrieben in denen ich meiner Fantasie freien lauf lassen konnte. In der Schule liebte ich es irgendwelche skurrilen Stories zu schrieben und sie anschließend mit meinen Lehrern zu diskutieren. Leider wurde das Schreiben solcher fantasievollen Geschichten in den letzten Jahren meiner Ausbildung immer weniger und Sachtextanalysen und Co übernahmen die Überhand. So verlor ich den Bezug zum Thema und ich hätte es beinahe versäumt meine Ideen nieder zu schrieben. Der Grund warum ich Anfang des Jahres wieder selbstständig angefangen habe Geschichten zu schrieben war eine Freundin die selbst schon Jahre lang Geschichten online und sogar in der einen oder anderen Anthologie veröffentlicht. Ihr Ehrgeiz inspirierte mich selbst auch damit an zu fangen und schwupps waren die ersten Kapitel meiner ersten Geschichte fertig! An dieser Stelle ein großes Danke dass du mich unbewusst dazu bewegt hast ;)



Eine Welt die gefüllt wird

Nun da wären wir also. Ich saß an meiner Tastatur und das Leuchten des Bildschirms erhellte mein Gesicht. Vor mir lag eine leere Seite in Word und ich war bereit si zu füllen. Ideen hatte ich einige. Doch welche war wohl die geeignetste? Zuerst wollte ich einen selbstständigen Roman beginnen. Die Idee verwarf ich allerdings gleich wieder, da ich mich noch nicht dazu fähig fühlte ein solch komplexes Werk zu verfassen. Ich wollte erst einmal meine Technik und meinen Sprachgebrauch verbessern. Die Idee ging weiter und ich kam zum Schluss, dass eine Fanfiktion zu einem meiner Lieblings-Animes eine hervorragende Idee wäre. Ich hatte schon einige online gelesen und ein bereits vorhandenes Universum bietet viel Vorgefertigtes und gleichzeitig viel Raum für eigene Ideen. Wenn man das möchte. Ich stand also vor der Entscheidung zu welchem Anime/Manga ich meine Geschichte schreiben werde und nach langen Überlegungen entschied ich mich für Naruto. Während meiner Zeit beim Zivildienst hatte ich viel Zeit nach zu denken und so verwandelte ich Tage an denen ich den Boden auf Hochglanz polierte zu perfekten Gelegenheiten mir eine spannende und mitreissende Hintergrundgeschichte aus zu denken.



Die Idee nimmt Form an...

Irgendwann hatte ich dann ein genaues Bild vor meinem inneren Auge. Ich wollte eine Fanfiktion schreiben die Naruto ins Hier und Jetzt versetzt und gleichzeitig eine völlig neue Handlung her gibt. Was also tun? Die Charaktere einfach nach 2011 verfrachten? In die Originalgeschichte ein Zeitportal oder Ähnliches einbauen? Quatsch! Meine Geschichte handelt von den Nachfahren der Konoha-Ninjas welche in der heutigen Welt leben in der die einst so allgegenwärtigen Shinobi fast vergessen sind. Ich schrieb die Geschichte aus der Sicht meines Hauptcharakters "Zack Winters". Ein normler Student anfang 20 der jedoch in die Blutlinie der Uchiha geboren wurde. Ich wollte eine ernste Geschichte erschaffen die sich von den meisten anderen Fanfiktions zu Naruto unterscheiden. Denn leider gibt es meistens nur 0815 Yaoi Liebesgeschichten zwischen Naruto und Sasuke die ich überhaupt nicht ausstehen kann. Nicht dass ich etwas gegen Homosexualität hätte. Jene Freundin die mich zum Schreiben gebracht hat schreibt selbst oft solche Geschichten. Nur eben nicht zu bereits bestehenden Universen. Denn ich inde es ehrlich gesagt abartig Charaktere die man kennt und die eindeutig nicht homosexuell sind eben dazu zu machen.



Die Früchte der Arbeit

Nun egal. Weiter im Text. Mit jedem Tag im Krankenhaus (ja dort war ich in der Reinigung während meiner Zivildienstzeit ;) ) kamen mir neue Ideen und meine Idee wurde immer größer. Nachdem ich einen Namen für mein Werk gefunden hatte, der schlicht Naruto 20XX lautet begann ich weiter zu schrieben. Aus 10 Seiten wurden inzwischen an die 80 und aus einem kurzen Prolog wurden ganze 9 Kapitel. Mittlerweile bin ich fast am Ende der Geschichte angelangt und bis jetzt haben schon einige Leute meine Geschichte gelesen. Ich bin froh und stolz darauf. Einerseits auf die positiven Reaktionen. Nicht nur von realen Bekannten, sondern auch von völlig fremden im Netz. Andererseits auch auf meine Arbeit. Mit der Zeit kann man sich einfach viel besser in die Figuren hineindenken und für mich sind meine Charaktere schon lange nicht mehr nur irgendwelche fiktiven Hirngespinste. Ich fühle mit ihnen und selbst wenn die Geschichte nicht die Länge eines Romans erreicht habe ich jeden ins Herz geschlossen. Selbst jene Charaktere die eigentlich als böse dargestellt werden kann ich verstehen, da ich ihre Geschichte kenne.


Wer nun Lust bekommen hat selbst mal rein zu schauen und vielleicht ein Kapitel zu lesen, der besucht einfach meine Seite auf Fanfiktion.de hier der Link:




Die Geschichte ist übrigens auch für Leute interessant, die Naruto nicht kennen. Denn bis auf einige Fachausdrücke die man dank Wikipedia und Google jedoch relativ leicht erklärbar sind habe ich die Story so geschrieben, dass sie jeder verstehen sollte.



Es geht weiter

Mittlerweile habe ich auch andere Geschichten angefangen und von Vampirromanze, über Poesie, bis hin zu Batman habe ich schon einiges ausprobiert. Natürlich habe ich noch nicht alles veröffentlicht und vieles ist unfertig, doch im Moment schreibe ich am finalen Kapitel zu Naruto 20XX und meine nächste Idee ist schon in Planung.




Abschließend kann ich zu dem Thema "kreatives Schreiben" nur sagen, dass es mir unheimlichen Spaß macht einigene Welten und Charaktere zu erschaffen, sie mit einer Hintergrundgeschichte aus zu statten und ihre Schicksale miteinander zu verknüpfen. Das Schreiben entspannt mich und ich genieße es, wenn ich sehe, dass ich ein neues Kommentar zum aktuellen Kapitel bekommen habe. Dabei ist mir nicht unbedingt wichtig, dass die Leser Sachen schreiben wie: "Super Kapitel! Gefällt mir!", sondern wirklich über die Geschichte nach denken und Fragen stellen wie es wohl weiter gehen könnte. Ich träume davon einmal einen richtigen Roman zu schreiben und ich werde es auf jeden Fall versuchen.


In diesem Sinne wünsche ich euch eine besinnliche Adventzeit!
-euer Genesis

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Genesis' Musiktipp #3



Coldrain - Final Destination

So! Es gibt wieder mal nen Musiktipp von mir. Diesmal mit einer japanischen Band. Keine Angst die Band gefällt bestimmt auch westlichen Ohren, denn Coldrain singen hauptsächlich englisch. Dabei reihen sie sich zwischen Linkin Park, My Chemical Romance und Bullet for my Valentine ein. Die Jungs sind schon seit einigen Jahren aktiv und auch außerhalb Japans erfolgreich. Sie steuerten unter anderem den Titelsong zum Anime "Rainbow" bei. Außerdem ist ihr Song "Die Tomorrow" in Pro Evolution Soccer 2011 zu hören.Bisher sind zwei Albums erschienen. Final Destination ist ein Song aus dem gleichnahmigen ersten Album der Band. und jetzt viel Spaß mit den Japanern.

-Genesis

Montag, 7. November 2011

Batman – Arkham City (PS3)




Fledermaus in Top form

Batman. Der Dark Knight. Comicheld – Kinoheld - Epos. Nachdem Rocksteady schon mit Arkham Asylum im Jahre 2009 gezeigt hat, wie ein Superheldenspiel heutzutage aussehen sollte, wagen sie sich erneut an die Materie und versuchen sogar noch eine Schippe drauf zu legen. Ob das gelungen ist erfahrt ihr in meinem kurzen Test.




  Der Dark Knight - Stets auf der Hut



Das Böse versammelt sich

Bruce Wayne. Ein Mann mit zwei Gesichtern. Am Tag der Milliardenschwere Unternehmer und nachts der dunkle Ritter. Als mitten in Gotham City ein ganzer Stadtbezirk abgeriegelt wird und zum Hochsicherheitsgefängnis Arkham City gemacht wird, protestiert Bruce Wayne gegen diese Maßnahme. Dass er mitten in seiner Rede plötzlich entführt und selbst nach Arkham City gebracht wird hätte wohl niemand erahnt. Das Spiel startet mit einer opulenten Zwischensequenz in der Hugh Strange, der Leiter der Anstalt, den gefesselten Bruce Wayne mit seiner zweiten Identität konfrontiert. Gleich darauf verlässt er den Raum und Bruce schafft es sich zu befreien. Nach einem kurzen Kampf mit ein paar üblen Zeitgenossen schafft der Milliardär es auf den Hof wo ihn noch mehr der Häftlinge erwarten. Schlussendlich trifft er auch auf einen alten Bekannten. Den Pinguin. Endlich schafft Bruce es seine Handschellen los zu werden und befördert den Schurken und seine Handlanger ins Reich der Träume. Anschließend gilt es die Identität zu wechseln. Doch wie kommt man mitten in einem Hochsicherheitsgefängnis an seine Ausrüstung? Kein Problem für Bruce Wayne! Ein kurzer Anruf bei Alfred und einige Augenblicke später wird die Lieferung auf einem nahe gelegenen Gebäude abgeworfen. Eine kurze Kletteraktion später schlüpft man endlich in den Batsuit und das Spiel kann beginnen.


 gefährliche Feinde am besten schnell ausschalten, denn gegen Schusswaffen zieht Batman den Kürzeren


Schöne hässliche Stadt

Batman: Arkham City ist ein Open-World-Spiel in dem man sich jederzeit komplett frei bewegen kann. Die Stadt ist dabei zwar wesentlich kleiner als etwa Liberty City, deshalb ist sie umso detaillierter. An jeder Straßenecke, in jeder Gasse und auf jedem Dach merkt man wie viel Liebe die Entwickler in das Design gesteckt haben. Dass die Grafik und Weitsicht dabei locker mit Red Dead Redemption mithalten können ist einfach nur beeindruckend. Man kann stets ganz Arkham überblicken und die Sicht reicht sogar weit bis nach Gotham wo man zum Beispiel den Wayne Tower erblicken kann. Mithilfe seines Unhangs und der Batclaw erkundet der Dark Knight die Umgebung. In der Mitte des Gefängnisses ragt der gewaltige Wonder Tower in den Himmel in dem Hugo Strange seine Anstalt überwacht. Leider kann man nicht von Beginn an dort hin, da dieser inmitten einer Sperrzone liegt. Doch dafür hätte Batman auch gar keine Zeit. Immer hat er etwas zu tun und eine Verschnaufpause ist dem guten Bats einfach nicht gegönnt.


Im Nahkampf zeigt Batman seine Stärke - dennoch fühlt man sich nie überlegen



Unglaubliche Vielfalt

In Arkham City haben sich allerhand Schurken versammelt und so trifft man im Verlauf des Spiels neben dem Pinguin auch noch auf Bekanntheiten wie den Joker, Harvey Two-Face, Mr. Freeze, Ra’s al Ghul und viele mehr. Die Geschichte ist dabei noch wesentlich tiefgründiger und komplexer als man zuerst annimmt. Jeder Charakter hat seine Rolle und mit jeder Zwischensequenz werden weitere Geheimnisse aufgedeckt. Alle wichtigeren Schurken haben ihre Aufenthaltsorte an denen man die Hauptgeschichte streng linear durch Missionen für oder gegen die Kollegen erledigt. Auch die Innenareale sind beeindruckend und man hat stets die Wahl zwischen mehreren Vorgehensweisen. Entweder man umgeht seine Feinde. Man schaltet sie unbemerkt aus indem man sich hinter Wänden, unter Gittern oder über Feinden versteckt. Oder man wählt den offenen Kampf. Hier kommt das bereits aus dem Vorgänger bekannte „Freeflow“-Kampfsystem zum Einsatz. Anders als in Spielen a la God of War hämmert man nicht einfach auf verschiedene Tasten um Kombos aus zu lösen, sondern erledigt seine Feinde mit Timing und Analyse. Je nach Gegnertyp kommt man mit verschiedenen Strategien ans Ziel. Mal helfen gut getimte Schläge. Mal muss man seinen Fein zuerst entwaffnen. Mal zuerst verwirren. Dabei sollte man immer die Kampfsituation im Auge behalten. Denn die Gegner sind nicht zimperlich und rechtzeitiges Kontern ist der Schlüssel zum Erfolg. Zum Dank erhält man für jeden erledigten Feind und jedes gelöste Rätsel einige Erfahrungspunkte die einem früher oder später einen Stufenaufstieg bescheren. Anschließend kann man seinen Anzug mit neuen Fähigkeiten ausstatten, oder die Rüstungswerte verbessern. Das ganze wirkt dabei allerdings nicht aufgesetzt wie bei anderen Spielen, sondern authentisch und fördert noch einmal die Langzeitmotivation.


 der ebenso mysteriöse, wie gefährliche Direktor Hugo Strange




Wie komme ich hier bloß weiter?

Oft kommt man an einen Punkt im Spiel an dem man zuerst nicht weiter weiß. Hier kommt meistens eine der vielen Gadgets zur Hilfe. Hier haben sich die Entwickler wirklich was einfallen lassen. Man überwindet Abgründe mit dem Seilwerfer. Dirigiert sein Floß mithilfe seiner Batclaw die man an bestimmten Punkten in der Wand fixiert. Oder zerstört Wände mit dem Explosivgel. Um nur einige zu nennen. Hin und wieder benutzt Batman auch Gadgets die nicht jederzeit zugänglich sind. So sicht man einmal den kältesten Ort der Stadt oder benutzt einen Eisdichtemesser um nicht im Eis ein zu brechen. Stets Hilfreich bei solchen Passagen ist der Detective-Mode. In diesem speziellen Sichtmodus erkennt man markante Objekte, sichtet Feinde durch Wände und erkennt Dinge wie Bewaffnung oder Mentalzustand. Feinde die verängstigt sind werden zum Beispiel unachtsamer und sind oftmals leichter zu erledigen. Ganz besondere Taktiken braucht man bei den Bosskämpfen. Diese harten Brocken verlangen stets eine individuelle Taktik und einfach nur draufhauen führt oftmals schon nach wenigen Sekunden zum Bildschirmtod. Gefolgt von einem fiesen Kommentar des Schurken dessen Handlanger einen erledigt haben. Sehr cool!


Batman Arkham City lebt nicht zuletzt auch von seiner grandiosen Inszenierung und von seinem opulenten, an Hans Zimmer erinnernden Soundtrack. Auch die fantastische deutsche Synchronisation und die unzähligen Nebenmissionen versüßen einem das Spielerlebnis. Hat man mal keine Lust die Geschichte weiter voran zu treiben - was wirklich nicht der Fall sein sollte - löst man eines der Riddler-Rätsel, verbündet sich mit Bane, versucht den Auftragskiller Deadshot ausfindig zu machen, oder man verfolgt dem mysteriösen Victor Zsazs. Anders als in Grand Theft Auto, Red Dead Redemption oder Assassin’s Creed hat man dabei aber nie das Gefühl, dass man sich ewig Zeit lassen kann. Es fühlt sich an als ob man immer mittendrin wäre und jede Sekunde die man zögert könnte etwas passieren. Die Atmosphäre ist so dicht wie selten in einem Open-World-Spiel. Ständig schnappt man mit deinem Abhörgerät Gespräche von Wachen auf, hört die Insassen über die aktuellen Ereignisse sprechen, oder erhält einen mehr als unterhaltsamen, wie ebenso sarkastischen Anruf von Joker. Schon nach einigen Stunden ist man von dem Spiel gefangen und man will unbedingt wissen was als nächstes passiert. Jedes mal wenn man denkt man habe alles gesehen und man würde vorhersehen wie die Geschichte weiter geht, wird man von einer Wendung überrascht und die Entwickler beglücken einen mit einem genialen Einfall. Wenn dann nach vielen unterhaltsamen Stunden der Abspann läuft wünscht man sich eigentlich nur eins. Mehr! Und das bekommt man durch die vorhin erwähnten Nebenmissionen auch zur genüge. Rocksteady hat es tatsächlich geschafft. Sie haben Arkham Asylum noch einmal überboten und liefern somit eines der besten Videospiele der aktuellen Generation. Wer ein Spiel sucht das einen fesselt und nicht so einfach ist wie etwa Assassin’s Creed, der liegt bei Batman: Arkham City genau richtig!




Positiv:
+ glaubhafte Welt
+ grandiose Technik
+ fantastisches Gameplay
+ gelungene deutsche Synchronisation
+ genialer Soundtrack
+ kinoreife Inszenierung
+ sehr großer Umfang
+ mehr als spannende Story
+ komplexes Kampfsystem
+ fesselnde Bosskämpfe
+ knackiger, aber nicht zu fordernder Schwierigkeitsgrad
+ gute Gegner-KI
+ dichte Atmosphäre
+ Catwoman-Abschnitte
+ Levelsystem
+ Nebenmissionen


Negativ:
- Synchronisation nicht immer ganz lippensynchron
- kein Batmobil


Gesamtwertung: 97%



Fazit: Batman: Arkham City ist nicht nur ein Geschenk an alle Comic-Fans, sondern ein Meisterwerk auf voller Länge und für jeden interessant der sich nur irgendwie für Comicbücher, gehaltvolle Videospiele oder gute Unterhaltung an sich interessiert. Die Entwickler haben mit ihrem Werk einen Meilenstein und eines der besten Videospiele aller Zeiten geschaffen. Meiner Meinung nach überflügelt Arkham City sogar noch den genialen Dark Knight von Christopher Nolan. Selbst wenn man sich nicht für den dunklen Ritter interessiert - dadurch wird man zum Batman-Fan! Danke Rocksteady! Liefert auch in den kommenden Jahren noch so großartige Arbeit!


-euer Genesis

Mittwoch, 2. November 2011

Grand Theft Auto V - San Andreas?!



Endlich ist es raus! Der neue Serienableger von Rockstar wird in San Andreas spielen. Vor wenigen Minuten. Genau um 17:00 Uhr wurde nun endlich der erste Trailer veröffentlicht. Dieser zeigt vorallem die schöne Spielwelt und einige Actionszenen. Unter anderem sind auch wieder Flugzeuge und mein geliebter Mt. Chiliad dabei. (Wenn ich mich nicht verschaut habe ;)). Das wirklich gut aussehende Los Santos erinnert zwar an einigen Stellen an das Los Santos aus San Andreas, wirkt jedoch wie erwartet sehr viel realistischer und detaillierter als im Vorgänger. Die Frage ist nun nur noch ob auch San Fierro und Las Venturas ihre Rükkehr in GTA V feiern. Noch gibt es keine informationen dazu, aber das was man bis jetzt sehen konnte gibt schon einen kleinen Einblick in das was kommen wird. In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch viel Spaß mit dem Trailer und frohes Warten auf Grand Theft Auto 5!

-euer Genesis

quelle: www.rockstargames.com

Dienstag, 11. Oktober 2011

One Way Trip 3D (Kino)



Der Schrecken lauert in den Alpen

Eigentlich bin ich ganz zufällig in den Film gekommen. Ich kannte ihn zuvor nicht. Habe keine Vorschau gesehen und nichts darüber gelesen. Nun gut. Ich ging also in einem mir völlig unbekannten Horror-Film, der eine Koproduktion zwischen österreichischen und schweizer Filmemachern ist. Gleichzeitig stellt One Way Trip 3D die erste 3D-Produktion in Österreich als auch der Schweiz dar. Nun meine Erwartungen waren gering. Und? Nun ja ich war wirklich positiv überrascht.

Die Geschichte klingt erstmal nicht besonders. Eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener fahren in von Zürich aus in die Berge um dort, wie kann es denn anders sein, unter dem Einfluss der allseits bekannten "Magic Mushrooms" einen Trip zu erleben. Dass bei campenden Jugendlichen alleine im Wald, noch dazu unter Drogeneinfluss einfach etwas schief gehen muss haben die meisten wohl schon von dutzenden anderer Horror-Filme gelernt. Mitten im Nirgendwo platzt der Reifen und schlau wie die Charaktere nun mal sind haben sie den Ersatzreifen vorrausschauend durch eine angemessene Menge an Dosenbier ersetzt. Dann kommt auch noch ein psychopathisch assehender örtlicher Jäger dazwischen, der sein Gewehr auf eines der Mädchen richtet. Dies entpuppt sich aber als Missverständnis, doch der Jäger mit Lederhut bleibt trotzdem suspekt und einen Reifenwechsel später geht der Trip weiter. Irgendwann kommen sie dann doch im Wald an und nach einigen Portionen "Spezialpilze" erleben sie den Wohl schlimmsten Trip aller Zeiten. Einer der Jugendlichen wird durch eine schattenhafte Gestalt niedergeschlagen und weil zudem noch ein schwerer Sturm einsetzt flüchtet sich die Gruppe in ein nahe gelegenes Haus. Wer Horror-Filme kennt, weiß wie es nun weiter geht. Blut, abgetrennte Köpfe und jede Menge Geschreie stehen an der Tagesordnung und die Charaktere verhalten sich die meisten Zeit über Horrorfilm-Genre-typisch dämlich. Nichts desto trotz gibt es auch einige Überraschungen und Schockmomente.

Besser als Gedacht

Das alles hört ich im ersten Moment nicht sonderlich beeindruckend an, doch der Film ist tatsächlich besser als man im ersten Moment vermuten würde. Alle Schauspieler leisten gute Arbeit und bis auf gelegentliches overacting wirken alle sehr glaubhaft. Zum Ende hin gibt es noch die eine oder andere wirklich große Überraschung, die sogar alt eingesessene Horror-Film Fans überraschen dürften. Einzig das erzwungene 3D hat mich etwas gestört. Nicht dass die Effekte schlecht gewesen wären. Im Gegenteil. Es waren einfach zu wenig Effekte. Ein herausstehendes Auge hier, oder ein aus dem Bild fliegender Holzsplitter sind zwar nett, doch nicht unbedingt nötig. One Way Trip 3D hätte auch prima ohne 3D funktioniert.

Gesamtwertung: 85%

Fazit: Der Film ist zwar kein absoluter Hammer, doch meines erachtens unterhaltsamer als so mancher Hollywood-Horror-Schocker. Die Geschichte ist nicht unbedingt neu, doch spannend erzählt und am Ende gab es eine richtige Überraschung. Mein Fazit: Jeder Horrorfilmfan darf hier bedenkenlos ins Kino gehen. Alle anderen können gerne einen Blick riskieren.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Genesis' Musiktipp #2


ELVENKING - Your Heroes are Dead

Heute stelle ich euch die Power-Folk Metal Band Elvenking vor. Die italienischen Kollegen machen super Musik und vorallem dieser Song hat es mir angetan. Erschienen ist er auf dem Album "Red Silent Tides" aus dem Jahre 2010. Your Heroes are Dead bietet wie die meisten ELVENKING Songs eine gelungene Mischung aus hartem Metal und melodischen Folk-Klängen. Immer wieder gibt es zwischen den durch E-Gitarren beherrschten Parts auch ruhigere Abschnitte die durch Violinen untermalt werden. Auch andere Songs wie "Runreader" oder ältere Titel wie zum Beispiel "The Divided Heart" zeigen, dass die Jungs von ELVENKING immer wieder gute Musik machen. Ich wünsche euch noch viel Vergnügen mit den italienischen Rockern.

euer Genesis

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Crysis 2 - Review








Die zweite Krise

New York im Jahre 2023. Die Stadt die niemals schläft wurde von einer merkwürdigen außerirdischen Rasse namens "Ceph" angegriffen. Die einzige Hoffnung liegt im Träger des Nanosuit 2.0. Eine verbesserte Version des in Deutschland maßgeschneiderten Kampfanzuges. Zu Beginn von Crysis 2 muss man aber auch ohne den übermächtigen Nanosuit auskommen. Man schlüpfen in die Rolle des US-Marines "Alcatraz"und befindet sich gerade an Bord eines amerikanischen U-Boots, welches im Meer um New York anscheinend auf Patroillie ist, als plötzlich eine schwere Erschütterung die Besatzung überrascht. Schnell versuchen die Soldaten zu fliehen, doch das was sie an der Oberfläche sehen ist nicht das was sie erwartet haben. Ganz New York ist verwüstet und der Himmel steht in Flammen. Die Situation scheint aussichtslos und keine Hoffung in Sicht zu sein.


Neues Ich

Nur knapp und durch die Hilfe des Nanosuitträgers "Prophet" überlebt man und findet sich nach einer Ohnmachtsphase plötzlich selbst im Nanosuit wieder. Eine kurze Videoaufzeichnung die einem erklärt was gerade passiert ist und warum man selbst nun den Anzug trägt schafft etwas Klarheit. Dann geht es auch schon los. Man erhält den Auftrag einen gewissen Dr. Nathan Gould zu finden. Auf dem Weg dorthin macht  man sich mit den Funktionen das Nanosuit vertraut. Neben einer Art Wärmesicht, einem Panzer- und Unsichtbarkeitsmodus und übermenschlicher Stärke bietet der Anzug außerdem einige Zusatzfähigkeiten die jedoch erst freischalten werden müssen. So kann man zum Beispiel die Flugbahnen von feindlichen Geschossen erkennen, oder man verringert die Energiekosten bestimmter Aktionen. Das alles geht natürlich niecht einfach so, sondern wird durch die Anzugenergie, die sich am rechten unteren Bildschirmrand befindet werden alle Aktionen zeitlich begrenzt. So hat man nie das Gefühl wirklich übermächtig zu sein.


Mann siehst du gut aus!

 
Obwohl Crysis 2 auf Konsole nur mit 720p läuft und im Vergleich mit der PC-Version einiges zurückstecken muss ist das Spiel immer noch ein Eye-Candy und gehört zu den grafisch beeindruckendsten Spielen die ich je gespielt habe. Schon der erste Blick auf die organische Vegetation und die tollen Lichteffekte beim treten durch die Tür des ersten Gebäudes verschlägt einem den Atem. Obwohl das Spiel stellenweise mit einigen unschönen Clippingfehlern kämpft und manche Texturen erst nachladen müssen überzeugt der Gesamteindruck und auch der Sound kann sich hören lassen! Stimmig-Epische Themen mischen sich mit realistischen Waffengeräuschen und einer sehr guten deutschen Synchronisation. Auch wenn diese oft abgebrochen wird oder sich die Sprecher selbst ins Wort fallen.


New York, New York

Crysis bietet aber mehr als nur stumpfsinnige Schießereien mit einigen netten Features. Immer hat man die Wahl ob man lieber direkt drauf los stürmt oder die Feinde lieber á la Metal Gear aus dem Hinterhalt ausschaltet. Oftmals kann man Feinde sogar komplett umgehen. Im Vergleich zu anderen Genrekollegen setzt Crysis viel mehr auf Taktik und die Analyse der Kampfsituation. Schon bevor man sich ins Schlachtfeld stürzt kann man einzelne Dinge wie Feinde, Munitionsvorräte oder taktisch günstig gelegene Punkte markieren. Dies erleichtert den Kampf oftmals ungemein. Was im höheren Schwierigkeitsgrad auch nötig ist.

Auch die Geschichte um die Ceph, Cell und den Nanosuit selbst ist spannend erzählt und bietet einigen Diskussionsstoff für Science-Fiction Fans. Wer auf Shooter mit toller Technik, spannender Story und gutem Spielgefühl steht, der sollte bei Crysis 2 einen Blick riskieren.


Positiv:
+ sehr gute, wenn auch nicht fehlerfreie Technik
+ Nanosuit
+ tolle Äthmosphäre
+ organisch wirkendes New York
+ genialer Soundtrack
+ spannende Story
+ sehr gute Synchronsprecher
+ sehr gut inszenierte Skript-Szenen

Negativ:
- KI-Aussetzer
- Synchronsprecher fallen sich selbst ins Wort
- einige Logiklöcher
- mit rund 8 bis 9 Stunden ist die Kampagne zu kurz
- für manche zu viele Skript-Szenen?

Gesamtwertung: 91 %

Fazit: Für mich ist Crysis 2 einer der besten Shooter der aktuellen Konsolengeneration. Dies liegt zwar einerseits an der atemberaubenden Optik, aber auch an dem tollen Spielgefühl und der Freiheit immer so zu kämpfen wie ich möchte. Während man in Call of Duty nur mit zufällig ausgewählten Waffen auf Moorhuhn-Feinde ballert muss man bei Crysis 2 wesentlich taktischer agieren. Mal tarnen und vorher ein Munitionslager plündern. Dann gekonnt ein wenig Sprengstoff auslegen oder Feinde komplett umgehen. Immer mit einem Auge auf die Energieanzeige des Anzugs. Auch die geskripteten Szenen haben mich wunderbar unterhalten und die Geschichte gut voran gebracht. Die Story um Alcatraz, Prophet, die Ceph und das Unternehmen Cell ist zwar nicht perfekt durchdacht, doch sie unterhält sehr gut. Abschließend muss ich sagen, dass die Jungs von Crytek wunderbare Arbeit geleistet haben. Sie haben auf jeden Fall einen Fan mehr!

Und jetzt viel Spaß mit dem original-deutschen Nanosuit,
euer Genesis

Mittwoch, 21. September 2011

Genesis' Musiktipp #1



Escape the Fate - This War is Ours (The Guillotine Part II)

Für alle Metal-Fans da draußen sicherlich ein Blick wert. Escape the Fate legen mit "This War is Ours" den wahrscheinlich härtesten und gleichzeitig - meiner Meinung nach - besten Song ihrer Karriere hin.
Ansonsten legen die Jungs eher einen etwas gemächlicheren Punk-Sound hin, der bei weitem nicht so eine Kraft verströmt wie „This War is Ours“. Die klare Singstimme gemischt mit den im Kontrast stehenden Screamo-Parts ergibt sich ein wirklich herrlicher Sound. Unterstützt wird das ganze durch schnellen Drums und Gitarrenriffs. Was viele vielleicht nicht wissen ist die Tatsache, dass die Jungs den Song mit dem Game Halo im Hinterkopf geschrieben haben.

Kennengelernt hab ich den Song vor einigen Wochen beim betrachten eines wirklich gut gemachten One Piece – AMVs. Derzeit ist „This War is Ours“ mein absoluter Lieblingssong und ebenfalls mein Anrufton. Ich hoffe ihr findet ihn genau so gut wie ich. In diesem Sinne viel Spaß und bis bald.

-Euer Genesis

Mittwoch, 14. September 2011

Ist zu viel Monster noch gut für die Jagd?

Capcom kündigte vor kurzem auf der TGS ganze zwei neue Serienableger der beliebten Monsterhatz an. Den Anfang machte Monster Hunter 3G für den Nintendo 3DS. Das ganze soll anscheinend eine leicht erweiterte Version von Tri sein, das bereits letztes Jahr für Wii erschien. Einige neue Waffen sowie Gebiete und ein neues Monster sollen den Titel zum Erfolg bringen. Übrigens soll Multiplayer nur lokal über WLAN möglich sein. Auch unterwasserkämpfe wird es wieder geben und der Komfort wird durch ein zusätzliches Schiebepad erweitert, das man separat zum Game kaufen kann. (Übrigens sollen auch andere Spiele wie Metal Gear Solid: Snake Eater 3D damit spielbar sein)




Der zweite angekündigte Titel ist tatsächlich Monster Hunter 4. Bis jetzt erschienen die Teile der Hauptserie (Monster Hunter, Monster Hunter 2 und Monster Hunter Tri) immer auf stationären Konsolen, während auf Handhelds stets ein anderer titel gewählt wurde (Portable bzw Freedom-Reihe auf PSP). Grund dafür ist wahrscheinlich der Erfolg, der auf Handhelds wesentlich größer ist als auf den großen Konsolen. Während sich Tri und Frontier eher mäßig verkauften sprengten die mobilen Serienableger zumindest in Japan einige Rekorde.

Nun zum Spiel selbst: Viel gibt es noch nicht von Monster Hunter 4 zu sehen. Einzig ein kurzer Trailer der unter anderem die Flucht vor einem Tigrex und den Kampf gegen einen Rathalos thematisiert wurde gezeigt. Dieser Trailer hinterlässt jedoch die Frage ob es solche Actionsequenzen auch im Spiel geben wird, denn im Video sieht man den Charakter auf den Rathalos springen, welchen er dann mit Messerhieben attackiert. Wäre durchaus ein interessanter Punkt, der das Gameplay um einen netten Faktor erweitern würde. Optisch macht das ganze einen sehr schönen Eindruck.

Monster Hunter 4 - Trailer

Nun gut Capcom hat also zwei neue Eisen im Feuer und währen wir noch vergeblich auf ein Release von Freedom 3 warten freuen sich die Japaner schon auf die nächsten Games. Nun ist die Frage, welches Spiel bei uns zuerst erscheinen wird. Denn noch ist immer nicht klar ob es Freedom 3 überhaupt zu uns schaffen wird. 3G und Monster Hunter 4 hingegen wird von Nintendo vertrieben, deshalb ist ein Release hier zu lande sehr viel sicherer.

Nun ich persönlich muss sagen, dass ich ein riesiger Monster Hunter Fan bin, doch ich weiß nicht was ich davon halten soll, dass gleich 3 Spiele auf uns zu kommen könnten. Welches soll man da kaufen? Immerhin ist Monster Hunter nicht gerade für seine kurze Spieldauer und seinen geringen Umfang bekannt. Wo nehme ich die Zeit nur blos her? Tja das alles wird sich wohl erst klären lassen, wenn endlich ein neues mobiles Monster Hunter Game nach Europa kommt.

euer Genesis

Dienstag, 6. September 2011

Mr. Nobody (DVD)





Ein Leben – Tausend Möglichkeiten

Nemo Nobody, der letzte sterbliche im Jahre 2092 steht kurz vor seinem Tod. Noch einmal versucht er sein Leben zu rekonstruieren. Doch welches Leben hat er gelebt? Im Film Mr. Nobody spielt Jared Leto (Frontmann der Band 30 Seconds to Mars) den titelgebenden Hauptcharakter, der immer wieder diverse mögliche Leben nacherzählt. Er ist verheiratet, verwitwet oder sogar tot. Doch wie passen diese Geschichten zueinander?

Alles beginnt, als der neunjährige Nemo vor einer alles verändernden Entscheidung steht. Seine Eltern lassen sich scheiden und er soll für sich entscheiden, ob er bei seinem Vater bleiben, oder mit seiner Mutter gehen soll. Nemo erinnert sich an alle Leben die er geführt haben könnte, doch welches war das richtige. Oder gibt es überhaupt ein richtiges Leben? Wie können wir sicher sein, dass wir überhaupt existieren und nicht nur Einbildung eines weiteren sind? Mr. Nobody gibt viel Diskussionsstoff und befasst sich neben philosophischen Fragen auch mit den Grundzügen der Quantenphysik.



 



Das alles vermischt mit einem utopischen Science-Fiction Setting ergibt einen großartigen Film, der nicht zuletzt auch durch die musikalische Untermalung durch 50er Jahre Songs von Anfang an mitreißt. Im Zentrum steht dabei immer die Liebesgeschichte zwischen Nemo und einer der drei Mädchen aus seiner Kindheit. Auch die Schauspieler und vor allem Jared Leto leisten großartige Arbeit und Mr. Nobody entspricht genau dem Stil des 30 Seconds to Mars-Frontmannes. Trotz einer Laufzeit von etwa zweieinhalb Stunden kommt keine Langeweile auf. Denn immer wieder gibt es kleine Gags die einen zum lächeln bringen und einen in der nächsten Sekunde wieder ins Drama zurück holen.



Genre: Fantasydrama, Romance, Science-Fiction
Laufzeit: 136 min / 150 min (Director's Cut)
Altersfreigabe: 12

Gesamtwertung: 93%


Fazit: Eigentlich kann man Mr. Nobody jedem Filmfan empfehlen, doch sollte man auch eine gewisse Vorliebe für das Abstrakte haben. Denn Mr. Nobdoy lebt von seinen skurrilen Einfällen gleichermaßen wie durch den Erzählstil und der Geschichte selbst. Obwohl die Geschichte im ersten Moment nicht sonderlich komplex wirkt, wird durch die multiplen Abläufe der verschiedenen Leben eine Komplexität erschaffen, die man beinahe nicht mehr durchschauen kann, beziehungsweise auch soll. Mr. Nobody ist ein abstraktes Kunstwerk über die verschiedenen Möglichkeiten im Leben und die Variationen der Liebe.


Montag, 5. September 2011

Manga-Geheimtipp: Spice and Wolf

 


Wolf im Schafspelz

Die Geschichte spielt im Mittelalter und dreht sich um den Mittzwanziger Kraft Lawrence. Er ist ein reisender Händler und durchquert die Lande um mit den verschiedensten Waren zu handeln. Eines Tages kommt er in das Dorf Pasloe, wo gerade das alljährliche Erntefest abgehalten wird. Nach einem alten Brauch versuchen die Bauern die Erntegottheit, den Wolf Holo zu fangen, welcher sich angeblich in den Weizenfeldern aufhält. Doch die Gottheit scheint zu entkommen, denn alles was man erkennen kann ist ein Windhauch. Dass am nächsten Tag ein nacktes Mädchen mit Wolfsohren und einem Wolfsschweif im Wagen des reisenden Händlers auftaucht kann kein Zufall sein. Spice and Wolf ist keine Abenteuergeschichte ohne besonders viel Fantasy oder tiefgreifender Konflikte. Zumindest nicht im ersten Band. Ob es trotzdem eine Empfehlung wert ist erfahrt ihr jetzt.

Die Geschichte um Lawrence und dem Wolfsmädchen Holo versucht eine intakte mittelalterliche Welt darzustellen, und das gelingt dem Manga schon im ersten Band hervorragend. Wie in keinem anderen Manga zuvor fühlte ich mich so in ein mittelalterliches Setting hineingezogen. Man erfährt vieles über die Gegebenheiten und Gebräuche dieser Zeit und gleichzeitig erlebt man eine interessante Geschichte. Im Vordergrund steht dabei eindeutig der Werdegang des Händlers Lawrence, doch auch ein paar Fantasy-Elemente wirken im Gesamtwerk gut platziert.

Der Zeichenstil ist schlichtweg ein Traum. Der Detailreichtum, die Schatten und die optische Gestaltung der mittelalterlichen Welt sind eindeutig eine Klasse für sich. Ich kann Spice and Wolf jedem Manga-Fan empfehlen, der auch mal eine Geschichte ohne epische Kämpfe, böse Machenschaften oder Liebesgeschichten erleben möchte. Wer jedoch ein großes Abenteuer erwartet wird sicher enttäuscht. Denn Spice and Wolf bietet nichts anderes als das tägliche Leben eines reisenden Händlers, gepaart mit einigen Fantasy-Elementen. Nur eben im Mittelalter mit allen damaligen Gegebenheiten.

Mittwoch, 31. August 2011

Red Dead Redemption – Undead Nightmare – Review




Albtraum der Lebenden Toten

Als John Marshton eines Tages nach Hause kommt, beschleicht ihn schon ein seltsames Gefühl. Das Wetter ist stürmisch und irgendwas liegt in der Luft.

In der Erweiterung zu Red Dead Redemption hat sich einiges in New Austin und den Grenzlanden verändert. Statt auf Verbrecherjagd zu gehen und alte Rivalen zu Duell heraus zu fordern ist es hier die Hauptaufgabe jede Menge Untoter per Kopfschuss in die ewige Verdammnis zu schicken. Undead Nightmare verändert lediglich das Setting. Die Grundzüge bleiben dieselben. Per Pferd reitet man von Ort zu Ort und begegnet dabei einigen interessanten Leuten. Die Gegner, die abgesehen von menschlichen, auch tierische Untote enthalten haben zwar keine Schusswaffen sind aber wesentlich agiler und gefährlicher als ihre noch lebenden Vorbilder. Nur ein Kopfschuss oder Feuer erledigt die Kreaturen endgültig. Sogar untote Pferde gibt es in Undead Nightmare. Diese kann man mit etwas Geschick – wie jedes andere Ross - zureiten. Aufmerksame Cowboys schaffen es vielleicht sogar eins der legendären vier Pferde der Apokalypse zu zu reiten, die alle unterschiedliche Fähigkeiten bieten. Kriegs Pferd verbruzzelt Gegner kurzerhand im Vorbeireiten.


Kenne ich sie nicht?

Während der mehrstündigen Story in Undead Nightmare trifft man so einige alte Bekannte. West Dickens verkauft ein „Wunder mittel gegen Zombies“ oder Bonnie McFarlane verteidigt ihre Ranch. Auch beim Waffenarsenal hat sich nicht allzu viel getan. Alt Bekannte Schießprügel schaltet man durch das Befreien der Orte von der Zombieplage frei. Einige Neuheiten gibt es dann doch. Ein Beispiel ist die sehr nützliche Fackel die die Hirnfresser zurückschrecken oder sogar in Flammen aufgehen lässt. Musikalisch wird das Zombie-Western-Spektakel untermalt durch die typischen Red Dead Melodien die Situationsabhängig mit Grusel-Musik wie aus einem schlechten B-Movie gemischt wird. Das ganze passt hervorragend zusammen und bietet eine einzigartige Athmosphäre.


Positiv:
+ unverbrauchtes Setting
+ wie immer tolle Sprachausgabe
+ alte Bekannte
+ auch untote Tiere
+ und sogar Pferde!
+ genialer Soundtrack
+ schicke Karte als Poster

Negativ:
- nichts?


Gesamtwertung: 93 %

Fazit: Wer Read Dead Redemtption mochte und auch nur irgendwas mit Zombies anfangen kann, der braucht dieses Spiel. Die typisch positiven Gesichtspunkte des grandiosen Originals vermischt mit teils witzigen und nicht allzu ernst zu nehmenden Zombie-Elementen machen Undead Nightmare zu einem echten Spaß für Hobby-Zombiejäger. Ich wünsche viel Spaß im untoten New Austin.

Bis bald,
Genesis

Montag, 22. August 2011

Monster Hunter Freedom Unite – Review




Episch, epischer, Monster Hunter!

Dass die Spielzeit von Monster Hunter allgemein ziemlich hoch ist, war mir schon immer bewusst, nachdem ich nun in mehr als einem Jahr das Spiel in etwa 320 Stunden fast durchgespielt habe (Jeweils den letzten dringendenQuest) fühle ich mich endlich bereit ein Review über das „Monster-Game“ zu schreiben.

Aller Anfang ist schwer

Völlig verlassen fühlte ich mich, als ich die UMD zum allerersten Mal in meine PSP einlegte. Monster Hunter Freedom Unite lässt mich zuerst einen Charakter erstellen und bietet dabei einige Gesichter, Frisuren und Kleidungsoptionen. Die Wahl zwischen Männlein und Weiblein hat man klarerweise auch. Ich entscheide mich für einen androgynen Kerl mit typischer Anime-Frisur. Soweit sogut, doch mit den ersten paar Schritten im Bergdörfchen Pokke ist mir eins klar: Ich habe keine Ahnung was ich tun muss. Hier wäre sehr viel Verbesserung nötig gewesen. Neulinge tun sich extrem schwer ins Spiel zu kommen, denn zu Allererst sollte man einige Trainingsquests beenden um ein Gefühl für das Spiel und die unterschiedlichen Waffenarten zu bekommen. Hat man das überstanden kann man sich an die Quests der Dorfchefin wagen. Dabei sollte man sich am besten mit der Waffe ausrüsten, die man am besten beherrscht. Ich rüstete damals das Langschwert aus und führe die Klinge bis heute. In den ersten Quests der Dorfchefin gibt’s nichts Großartiges. Einige sehr schwache Monster töten und dessen Materialien einsammeln. Doch schon kommt das nächste Problem: Wo kriegt man Gebirgskräuter her? Oh! Man muss sie mit Kreis an bestimmten Punkten einsammeln. Dass diese jedoch nicht überall auf dem Berg wachsen ist schnell klar. Einige Quests später gibt es plötzlich eine Zwischensequenz und die Kreatur die uns zu Spielbeginn in einer Videosequenz beinahe das Leben geraubt hätte steht plötzlich vor uns: Der Tigrex. Wer sich ihm wagemutig stellt, dem wird schnell klar, dass es noch ein weiter Weg ist bis man ihn schlagen kann, denn ein Angriff reicht um uns zurück ins Lager zu befördern. Man kann in jedem Quest jeweils zwei Mal sterben. Beim dritten Mal ist der Quest fehlgeschlagen.

Ein langer Weg

Nach einigen Stunden gewöhnt man sich aber langsam ans Spielprinzip und tötet auch größere Monster wie etwa den Yian Kut Kut relativ einfach. Immer wieder ist es essentiell neue Waffen und Rüstungen zu fertigen und gegebenenfalls auch an den nächsten Quest an zu passen. Auch im Dorf gibt es einiges zu studieren. Etwa die Pokke-Farm, die man immer weiter ausbauen kann. Man erhält hier die unterschiedlichsten Materialien. Wofür man welche braucht, erfährt man im Spiel leider nicht. Selbst Zuhause werden nicht alle Fragen auf Anhieb ergründet. So kann man sich in der Küche von den Feyline etwas zu essen kochen lassen. Apropos Feyline: Diese Katzenähnlichen Dinger kann man engagieren und in zwei Gruppen unterteilen. Auf der einen Seite die Begleiter, von welchen man jeweils einen auf die Jagd mitnehmen kann. (Dieser erledigt dann je nach Fähigkeiten Dinge wie Sammeln, Heilen oder Schockfallen auslegen) Auf der anderen Seite stehen wie zuvor erwähnt die Köche, die auch alle unterschiedliche Fähigkeiten aufweisen. Je höher die Küchenstufe, desto mehr Zutaten gibt’s und man erhält diverse Fähigkeiten wie höhere Verteidigung oder Angriff. Soviel zu den Feyline. Kommen wir zu den Rüstungsfähigkeiten. Jede der über 100 Ausrüstungen (pro Teil!) hat neben normaler Abwehr und Elementabwehr noch Dinge wie „Fechten“, „Gelände“ oder „Ohrstöpsel“. Von diesen gibt es unzählige und die jeweilige Wirkung ist wie so manches in Monster Hunter nirgendwo erklärt.


Der Nargacuga - Das Hauptmonster von Freedom Unite







Zu viert sind wir stärker!

Nun zum Herzstück von Monster Hunter: Dem Mehrspielermodus. In der Gildenhalle kann man entweder alleine oder mit bis zu drei weiteren Jägern über WLAN eine Unzahl an Quests erledigen. Am Anfang kommt man noch recht gut alleine zurecht, doch mit jeder Stufe werden die Monster mächtiger und früher oder später ist man fast auf die Hilfe anderer Jäger angewiesen. Nach etwa 100 Stunden entwickelt sich das Game zusammen mit Freunden zu einer wirklich komplexen Angelegenheit. Die Aufgaben jedes Einzelnen sind genau festgelegt, die Schwachpunkte der Monster bekannt. Die Jäger unterstützen sich gegenseitig und retten sich schon das ein oder andere Mal das Leben. Endlich entwickelt Monster Hunter sein volles Potential und es ist einfach ein geniales Gefühl, wenn man zusammen mit drei Freunden nach einer halben Stunde ein übermächtiges Monster erlegt und zum nächsten Rang aufsteigt.

Die endlose Wildnis

Die Spielwelt in Monster Hunter Freedom Unite ist strikt unterteilt Bei jedem Quest kommt man in unterschiedliche Jagdgebiete wie etwa dem Schneegebirge, der Wüste, dem Dschungel oder vielen mehr, welche wieder in kleinere Gebiete unterteilt sind. Mehr und mehr lernt man die Umgebung kennen und nach gewisser Zeit kennt man die Verhaltensmuster der einzelnen Monster und ihre Lebensräume. Hin und wieder überraschen die Entwickler durch etwas besondere Quests die sich von der Masse abheben. Grafisch macht das Spiel auch heute noch einen recht guten Eindruck. Die Umgebung ist sehr stimmig und die Monster und die Jäger sehen Top aus. Die Animationen sind flüssig und bis auf einige Bugs passt eigentlich alles soweit. Auch der Sound ist 1A. Die Umgebungskulisse ist mit einem Dolby Prologic Headset mehr als würdig für ein PSP-Game und die Musikstücke sind schlichtweg grandios.


System: PSP
Genre: Rollenspiel
Spieldauer: 300+ Stunden
Spieler: 1 - 4 via WLAN

Positiv:
+ epische Spielzeit mit über 300 Stunden
+ hübsche Optik
+ toller Sound
+ grandiose Musikstücke
+ komplexes Kampfsystem
+ einmalige Multiplayer-Erlebnis
+ perfekt für Sammler


Negativ:
- ewige Einarbeitungszeit
- Alleine wenig Motivation
- und sehr hoher Schwierigkeitsgrad
- fast keine Erklärungen im Spiel
- einige nervige Bugs (an die man sich aber gewöhnt)
- teils merkwürdige Physik

Gesamtwertung: 86 %

Fazit: Monster Hunter Freedom Unite ist bei weitem kein Top-Titel. Doch das will es auch nicht. Es will ein einzigartiges und tiefgründiges Spielgefühl schaffen, das im Multiplayer noch mal gewaltig zulegt. Die Optik ist auch heute noch mehr als gut und trotz einiger Probleme ist das Spiel für jeden Gamer mit hohem Sammeltrieb eine Empfehlung wert. Am Besten man fängt es gemeinsam mit einigen Kumpels an und unterstützt sich am Anfang so gut wies geht. Dann macht Monster Hunter nach einigen Stunden auch richtig Spaß. Ich erledige noch die letzten wirklich harten Quests und freue mich auf ein (hoffentlich) baldiges Release von Monster Hunter Portable 3rd (Freedom 3).

Bis dann und viel Spaß beim Jagen!

Freitag, 19. August 2011

Die besten Bands und Musiker ALLER Zeiten – Linkin Park

Hiermit starte ich meine Reihe „Die besten Bands und Musiker ALLER Zeiten“. In dieser Rubrik stelle ich euch von Zeit zu Zeit eine Band vor, die es meiner Meinung nach verdient hat als eine der Besten Bezeichnet zu werden. Heute beginne ich mit der Gruppe, die ich schon am längsten kenne:




Linkin Park

Mit meiner Meinung bin ich ganz sicher nicht alleine. Linkin Park hat sich über die Jahre hinweg von einer kleinen Band hin zum World-Act gemausert und begeistert heute mehrere Millionen Fans.



Ich persönlich lernte Linkin Park kennen als ich noch relativ jung war. Wann genau weiß ich nicht mehr, doch die Single „Somewhere I belong“ war gerade in den Charts. Ich nahm die Band damals nicht sonderlich wahr, da ich mich nicht sehr für Musik interessierte. Doch einige Zeit später bekam ich von meinem damals besten Freund das Album „Meteora“ geschenkt und es war um mich geschehen. Immer wieder rotierte die Scheibe damals in meinem Diskman. Besonders im Ohr geblieben ist mir der Song – wie könnte es auch anders sein „Numb“. Angefangen vom Text, welchen ich im Internt nachschlagen musste, bis hin zur geniale Melodie fesselte mich der Song einfach total. Aber auch die anderen Lieder auf dem Album waren super. Ich denke da etwa an „Nobody’s listening“, „Hit the Floor“ oder „Breaking the Habit“, das ich damals auch auf MTV gesehen habe und dessen Musikvideo mich noch heute begeistert.



Dann habe ich lange Zeit nichts über die Jungs gehört und vergaß sie schon fast. Irgendwann kam mir der Song „In the End“ unter und wieder war ich so begeistert von Musik wie selten zuvor. Irgendwann bekam ich dann auch das Album Hybrid Theory, welches mich zwar nicht ganz so fesselte wie Meteora zuvor, dennoch grandios war. Songs wie „Pushing me away“ oder „Papercut“ waren irgendwie anders als die LP-Songs auf Meteora. Dennoch hatten sie den typischen Linkin Park Klang.



Erneut wurde es einige Zeit ruhig und erst mit dem Album Minutes to Midnight kom einiges Neues dazu. Ganz ehrlich muss ich sagen, dass mir das Album zwar am wenigsten von allen gefallen hat, es dennoch ein sehr gutes Album ist. Den Song „What i’ve done“ kannte ich schon zuvor und er machte mich schlussendlich auf das Album aufmerksam. Verdanken darf ich das dem Film Transformers. Auch andere Songs aus dem Album sind richtig klasse. „Leave out All the Rest“ ist meiner Meinung nach einer der emotionalsten LP-Songs überhaupt und er verursacht bei mir Gänsehaut. Auch „Shadow of the Day“, welches ebenfalls ein großartiges Musikvideo hat berührt mich auch heute noch.


Ab diesem Zeitpunkt verfolgte ich jede neue Single von Linkin Park und obwohl die Band sich vom Klang her verändert hat und allgemein etwas ruhiger wurde, sind die Sopngs doch immer noch typisch Linkin Park. Egal ob „New Divide“, „You are not alone“ oder andere Singles die zwischen dem dritten und vierten Album erschienen: alle gefielen mir bis zum Release des vierten und aktuell letzten Albums „A thousand suns“


Lange verfolgte ich die Entwicklung des aktuell letzten Albums und immer wieder wurden Gerüchte laut, dass sich LP zu stark verändern würde. Dann kam endlich die erste Single. Zum ersten Mal hörte ich im Radio „The Catalyst“ und Ernüchterung machte sich breit. Ich hatte etwas anderes erwartet und der Song war zwar nicht schlecht, doch irgendwie konnte ich mich nicht so recht mit „The Catalyst“ anfreunden. Doch dann kam endlich das lang ersehnte vierte Album „a thousand suns“ und ich kaufte mir es. Der Sound hatte sich verändert, die Melodien waren andern und trotzdem war es Linkin Park! Ein kompletter Stilumbruch ohne das typische Linkin Park Gefühl zu verlieren war geboren. Nach mehreren Malen hören freundete ich mich auch mit „the catalyst an“ und die Songs „Waiting fort he End“, „Burning in the Skies“ oder „Iridescent“ gehören meiner Meinung nach mit zum Besten was Linkin Park je hervor gebracht hat.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass sich die Jungs einen Platz in meiner persönlichen Hall of Fame mehr als verdient haben. Linkin Park ist einzigartig und lässt sich in kein Genre einordnen. Sie machen Nu Metal, Metal, Rock, Modern Rock, oder Pop alles vermischt mit einem Touch Hip Hop. Angefangen bei der Stimme von Chester die es sonst so auch nicht gibt bis hin zu den Rap-Einflüssen durch Mike und die abgefahrenen Soundeffekte sticht LP aus der Menge hervor und schafft es trotz ihres außergewöhnlichen Stils einen Platz in der Mainstream-Musik zu haben. Mit ihren Texten versuchen sie die Menschen wach zu rütteln und behandeln wirklich tieftreifende Themen. Sie haben sich über die Jahre hinweg verändert, doch sie haben immer hervorragende Musik gemacht und ich freue mich auf jeden neuen Song den Linkin Park raus bringt. Ich hoffe noch auf viele Songs die alle neues Terrain ergründen werden. Fazit: I LOVE LINKIN PARK!

Naruto Ultimate Ninja Storm 2 (Playstation 3) – Review




Anime vom Feinsten

Nachdem Cyber Connect 2 mit Ultimate Ninja Storm schon ein sehr gelungenes Beat’em up zum Anime bzw. Manga Naruto abgeliefert hatte, waren die Erwartungen für Teil 2 groß. Können die Shinobi ihren ersten Auftritt auf Sonys Konsole noch übertrumpfen?

Alles beim Alten?

Grundsätzlich hat sich nicht viel geändert. Zumindest was das Spielprinzip angeht. Man wählt einen von zahlreichen Naruto Charakteren die allesamt aus der Vorlage stammen und bis zu zwei Hilfsfiguren. Die Charakterauswahl ist wirklich sehr umfangreich, beschränkt sich aber nur auf Shippuuden Charaktere bis zur Pain-Arc. Das Kampfsystem wurde bis auf einige Kleinigkeiten vom Vorgänger beibehalten. Soll heißen: Wie gehabt steuert man seinen Charakter in einer Art Verfolgerperspektive durch schöne Arenen und benutzt dabei die verschiedensten Ninja Techniken. Mit der Kreis Taste löst man normale Angriffe und Combos aus, die zwar in Verbindungen mit dem Analogstick variieren können, aber im Endeffekt zu variantenarm sind. Mit der Viereck Taste beschießt man seinen Gegner mit verschiedenen Prjoketilen die sich von Charakter zu Charakter unterscheiden. Naruto selbst wirft mit Shuriken, Shino lässt seine Insekten fliegen und der aus Tekken importierte Lars zückt sogar seine Handfeuerwaffe. Mit der X Taste kann man je nachdem einen Sprung, Ausweichsprung oder Sprint auslösen. Mit den Schultertasten befehligt man seine Hilfscharaktere und blockt feindliche Angriffe ab. Im Richtigen Moment geblockt lässt man übrigens ein Tauschjutsu vom Stapel. Mit dem Steuerkreuz benutzt mein seine vorher festgelegten Hilfs-Items. Nun zur Dreieck Taste. Sie steht für jegliche Optionen die euer Chakra betreffen. Lange gedrückt lädt der Charakter seine Energie auf. Einmal kurz gedrückt können mit weiteren Tasten unterschiedliche Aktionen ausführen. So setzt man eine Spezialattacke wie Rasengan oder Chidori ein, wirft besondere Gegenstände wie riesige Shuriken, oder man sprintet mit unglaublicher Geschwindigkeit zum Gegner. Wenn man die Dreieck Taste zweimal drückt und anschließend den Gegner angreift, entfesselt der Charakter sein Ultimatives Jutsu. Anders als noch im Erstling muss man jetzt in keinem Minispiel seinen Gegner besiegen um die Attacke durch zu führen. Stattdessen geht der Angriff ganz von alleine auf den Gegner nieder. Dafür wurden die Angriffe aber entschärft. Sie sind außerdem nicht mehr ganz so spektakulär wie in Teil Eins. Macht jedoch gar nichts, denn durch diese Änderung werden die Kämpfe wesentlich dynamischer.


Now the World shall know Pain!

Mit diesen Worten eröffnet der Charakter Pain den Abenteuermodus und Fans der Vorlage bekommen eine Gänsehaut. Im Abenteuermodus hat sich einiges getan. So steuert man Naruto nicht durch ein in 3D dargestelltes Konoha, sondern bereist auch abgelegene Orte wie Suna oder das Akatsuki Versteck. Alles in einem vorgezeichneten Hintergrund. Auch neu ist, dass man nicht nur Naruto, sondern auch Sasuke durch einige Kapitel steuern kann. Die Geschichte bemüht sich dabei nahe am Original zu bleiben, so erledigt man die wichtigsten Kämpfe des Mangas in spektakulären Bossfights, die zugleich das Highlight des Spiels sind und mit einem Bayonetta locker mithalten können. Hier kommt zugleich auch dein Negativpunkt: Die Kämpfe sind zwar vom Original, aber stark abgeändert, so dass sie teils komplett anders ablaufen als im Anime. Das ist eigentlich nicht weiter schlimm, doch manchmal werden dabei Tatsachen verdreht.Ein Beispiel: (Achtung Spoiler) Im Finalkampf gegen Pain ist Naruto eigentlich durch Pains Eisenstäbe am Boden genietet und Hinata versucht Naruto zu retten. Dabei unterliegt sie jedoch dem Angriefen und wird anschließend von Pain während sie am Boden ist ebenfalls durch einen Eisenstab durchbohrt. Im Spiel stellt sie sich einfach vor Naruto während dieser starr steht. Trotzdem sind gerade die Story-Sequenzen einfach ein Leckerbissen und die epischen Kämpfe die sich teils abwechslungsreicher gestalten als etwa jene in einem Devil May Cry, Bayonetta oder God of War sind der Hammer. Auch Nebenaufgaben gibt es viele, die aber alle nicht sonderlich spektakulär sind. So sammelt man Perlen für Tonton oder erledigt falsche Shinobis in normalen Kämpfen. Abseits der ganzen Missionen kann man auch diverse Dinge einkaufen und sogar mit einigen Mitstreitern interagieren. So erhöht es den Freundschaftswert wenn man einem Mädchen Blumen schenkt.


Die Technik:

An der Technik gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Die handgezeichneten Hintergründe sind einfach atemberaubend und wahrscheinlich schöner als alles im Anime. Die Charaktermodelle selbst sind auch sehr schön. Nur im Abenteuermodus während des freien Erkundens sehen sie doch etwas statisch und leblos aus. Der gesamte Stil des Spiels ist wirklich super und perfekt für ein Anime-Spiel. Der Sound ist auch recht ordentlich. Man kann übrigens zwischen der Englischen und der um Welten besseren originalen japanischen Sprachausgabe wählen. Untermalt wird das ganze durch einen sehr stimmigen, eigens komponierten Soundtrack im Stile der Anime-Vorlage.


System: Playstation 3, Xbox 360
Genre: Beat’em up
Spieldauer: 20+ Stunden
Spieler: 2 (online und offline)


Positiv:

+ fängt den Naruto Charme perfekt ein
+ epische Bosskämpfe
+ wunderschöne Optik
+ japanische Sprachausgabe
+ große Charakterauswahl


Negativ:

- Storymodus teils etwas fade durch lange Laufwege etc.
- Charakterauswahl unbalanciert
- Tatsachen werden verdreht

Gesamtwertung: 89 %

Fazit: Wer Naruto oder Shonen Fight Animes/Mangas mag, wird dieses Spiel lieben. Hier stimmt fast alles. Angefangen bei der fantastischen Optik, über die tolle Charakterauswahl bis hin zum sehr guten Kampfsystem kann man fast in den Anime eintauchen. Für mich ist Naruto Ultimate Ninja Storm 2 das beste Anime-Game auf dem Markt und ich freue mich schon riesig auf den Nachfolger Generations.